A0015 Zeit- alles zur seiner Zeit

Nun geht das Jahr zu Ende und heute hörst du meinen letzten Podcast für dieses Jahr.

Im Dezember wollen alle noch schnell offene Dinge erledigen.

So ist der letzte Monat im Jahr recht eng und voll gepackt. Seid ihr selbstständige Unternehmer, dann ist euer Ziel das Jahr erfolgreich abzuschließen und bereits einen Plan für das kommende zu haben und die Zukunft gut durch zu takten.

Es gibt Tools und viele Tipps aus dem Zeitmanagement, mit denen das nächste Jahr gut zu planen ist. Damit bist du für Zukünftiges gut vorbereitet und organisiert.

Trotzdem höre ich am Jahresende immer wieder den Satz: meine Zeit wird knapp.

Geht das überhaupt, kann Zeit knapp werden und was ist überhaupt Zeit? Welche Bedeutung hat Zeit und was bedeutet Zeit für dich? Mit diesen Fragen möchte ich meinen heutigen Podcast gestalten

Gleichzeitig möchte ich dem Aufruf von Marit Alke nachgehen und bei ihrer Blogparade mitmachen und ein paar Fragen zum Thema, was bringt 2016 Neues? 2016 – Was kommt, was bleibt? beantworten. Dies ist mal wieder eine tolle Idee von Marit, und ich stelle mich den Fragen gern.

Nun aber zum heutigen Hauptthema. Um deine Lebenszeit wirklich sinnvoll  zu nutzen und deine Zeit gut auszugestalten und einzuteilen, solltest du dir ein paar Gedanken machen.

Was passiert da eigentlich, wenn wir sagen die Zeit wird knapp?

Natürlich haben wir uns zu viel vorgenommen, zu viele Ereignisse geplant und uns zu viele Aufgaben im Beruf oder im Privatleben aufgehalst.

Und daher haben wir das subjektive Gefühl die Zeit würde knapp. Dabei ist es dem Verlauf der Zeit ganz und gar gleichgültig, ob wir uns 10 Projekte in eine Stunde hinein planen oder nur eines oder auch gar keins.

In der physikalischen Zeitmessung ist eine Stunde eine Stunde. Doch subjektiv können wir eine Stunde unterschiedlich empfinden. Eine Stunde kann als sehr lang oder viel zu kurz wahrgenommen werden. Viel wichtiger dabei ist, mit jeder Stunde vergeht eine Stunde deiner Lebenszeit.

Die Zeitmessung begleitet unsere Lebenszeit nur und dient uns als Hilfestellung, um unser Leben zu organisieren und für die Zukunft zu planen.

Die Zeitmessung ist unabhängig von unserem Erleben.

Doch all das Planen, strukturieren und messen wird das Leben oder auch das Schicksal nicht davon abhalten, Unvorhersehbares geschehen zu lassen.

Es ist wichtig, dass wir unsere Lebenszeit unabhängig von anderen Menschen oder Sachzwängen selbst gestalten und nicht von anderen gestalten lassen. Aber genau das fällt den meisten Menschen oft schwer.

Verpflichtungen und der berufliche Druck führen oft dazu, dass wir quasi kopflos durch das Leben hetzen. Jetzt am Ende des Jahres lässt sich ganz besonders gut beobachten, wie wir alle unter der Last der hohen Anforderungen leiden.

Es fällt uns schwer die eigenen Interessen und die äußeren Verpflichtungen unter einem Hut zu bringen.

Auch höre ich oft Sätze wie z. B.: Wie die Zeit vergeht, jetzt ist es schon wieder Weinachten und das neue Jahr steht vor der Tür.

Die Zeit verrinnt wie Sand durch die Finger. Und tatsächlich ist es so, dass wir mit jeden Morgen älter geworden sind, wenn wir aufwachen.

Damit deine kostbare Lebenszeit nicht wie Im Fluge vergeht, ist es wichtig dir folgender Tatsache bewußt zu sein. Du wirst nur Zufriedenheit erlangen können, wenn du beim vielen Planen auch deinen ganz persönlichen Lebensplan nicht aus den Augen verlierst.

Mache dir daher einen ganzheitlichen Plan, indem du  nicht nur deinen Verpflichtungen nachkommst, sondern auch deinen Interessen und Bedürfnissen folgst.

Bist du die letzten Tage nur noch von einem Termin zum anderen gehetzt, und die schöne besinnliche Adventszeit geht dabei völlig an dir vorbei, und dir vergeht sogar die Lust Schönes für dich und dein Leben zu planen, dann solltest du jetzt und hier inne halten. Denn dann verfolgst du nicht mehr deinen Lebensplan sondern du gehst fremdbestimmt durch die Welt.

ToDo-Listen und ein Kalender sind sicherlich wichtige Tools in unserem Alltag um unwesentliche Dinge nicht zu vergessen.

Aber für die wesentlichen Dinge im Leben brauchst du weder einen Kalender noch eine Uhr. Für die wesentlichen Dinge im Leben musst du dir erst einmal bewußt werden, was das für dich überhaupt ist.

Dann wirst du auch den Ausgleich zwischen deinen Verpflichtungen und deinen persönlichen Interessen schaffen und in deinem Plan für 2016 einbauen.

Überprüfe daher nochmals deine Planung mit dem Ziel mehr Zufriedenheit für dein Leben zu gewinnen.

Es ist wichtig, dass du dir selbst darüber im Klaren bist, was dir in deinem Leben Zufriedenheit verschafft.

Wenn du zulässt, dass Hektik deinen Alltag bestimmt, dann wirst du bald erschöpft und ausgebrannt sein.

Vielleicht hast du für das kommende Jahr viele gute Vorsätze. Hier meine ganz persönlichen Tipps für 2016:

  1. Einen ganz wichtigen Vorsatz solltest du mit einplanen. Zeit für Mußestunden und Pausen.  In den Pausenzeiten regenerieren wir nicht nur, sondern es ist immer wichtig auch den Abstand zu den Dingen zu halten. Nur mit einem gewissen Abstand sind wir auch in der Lage Situationen zu reflektieren.
  2. Wenn du deinen Plan überprüfst, bedenke du hast 100% deiner Lebenszeit zur Verfügung. Nicht mehr und nicht weniger. Ein Tag hat eben 24 Stunden und keine 25. Wenn du davon schlafen, essen, arbeiten usw. abziehst dann bleibt dir lediglich eine gewisse Zeit übrig. Vielleicht denkst du gerade, es wäre doch schön 25 Stunden zu haben. Dann hätte ich mal Zeit ein Buch zu lesen, mit meiner Frau mal wieder schick essen zu gehen oder auch mal wieder zu joggen. Ich könnte auch mal wieder etwas für meine Gesundheit tun, und vieles andere mehr. Aber ich bin mir sicher, wenn der Tag tatsächlich 25 Stunden hätte, dann würde deine Zeit für diese Dinge auch nicht ausreichen. Du richtest deine Zeitplanung an deinen Aufgaben aus, vielleicht widmest du sie sogar zu 100% deinen Verpflichtungen Dann hast du vergessen dich um dein eigenes Leben zu kümmern. Bringe mehr Zufriedenheit in dein Leben. Plane wichtige Dinge die dich glücklich machen ein.  Entscheide dich für die richtigen Dinge. Wie kann ein typischer Tag aussehen, was ist wirklich wichtig, was ist unwichtig, setze Prioritäten für dein privates Leben.
  3. Du bist Gestalter deiner Welt. Überlege welche Dinge haben eine Bedeutungen für dich. Mache dich frei von der Meinung anderer und gehe mit deinem Leben und dem Leben für das du Verantwortung trägst umsichtig um. Um dein Leben selbst zu managen musst du dem Leben einen Wert geben. Was ist für dich von Bedeutung und worauf kannst du verzichten.
  4. Vielleicht hörst du den Podcast gerade im Auto und du stehst dabei im Stau. Dann hast du bereits damit begonnen dich über derartige unvorhersehbare Pausen nicht mehr zu ärgern. Stattdessen nutzt du deine Zeit. Ärger dich nicht über Dinge, die du nicht ändern kannst. Nutze deine Zeit sinnvoll. Auch im Stau zu stehen ist deine Lebenszeit die du nutzen kannst. An manchen Tagen genieße ich es meinen Gedanken einfach freien Lauf zu lassen. Dann vergesse ich, dass ich eigentlich im Stau stand. Unser Gehirn braucht Auszeiten um kreativ zu sein. Meistens stellen sich dann wie von selbst neue Ideen ein.
  5. Viele Menschen handeln aus Ängsten heraus und geben dabei ihre Freiheit auf. Sie möchten sich in Sicherheit bringen. Doch das Leben beinhaltet immer sehr viel Unvorhersehbares. Daher ist es wichtig, dass du eine Haltung dazu findest. Planst du dein Leben aus der Freiheit heraus oder ist es durch deine Angst fremdbestimmt. Du wirst immer den Spagat zwischen deinen Ängsten und deine Veränderungsbereitschaft wagen müssen. Dich nicht von deiner Verzagtheit leiten zu lassen, sondern positiv und zuversichtlich in die Zukunft zu schauen.
  6. Oft führen uns dabei Dinge in die Irre. Gerade der Konsum, besonders zu Weihnachten kann uns fehlleiten. Der Konsum kann dir die ersehnte Erfüllung nicht verschaffen. Viel wichtiger ist an Weihnachten das Erleben von Frieden, Freiheit und Freunden um dein Leben zu bereichern.
  7. Wenn du ganzheitlich planst, dann plane dir unbedingt auch Zeit für spontane Aktivitäten ein. Dinge, die Entlastung bringen und zu mehr Lebensqualität in deinen Alltag führen.
  8. Es ist nicht zu wenig Zeit die du hast, sondern es ist zu viel Zeit, die du nicht für dich selbst nutzt.
  9. Achte auf deine Gewohnheiten, manchmal können Gewohnheiten als Ritual den Tag erleichtert, wie z. B. das gewohnte Morgenritual. Aber manchmal können Gewohnheiten dich unflexibel machen. Bleibe flexibel und lasse Neues zu.
  10. Kannst du immer in der Gegenwart leben? Sicherlich nicht, manchmal bist du im Hier und Jetzt, aber oft auch in der Vergangenheit und gleichzeitig in der Zukunft.  Das ist ganz normal, besonders wenn du am planen bist. Um besser im Hier und Jetzt sein zu können gilt es, wie so oft, zu: ÜBEN. Probiere daher die für dich geeigneten Meditationsmethode aus. Mithilfe von Meditationsübungen fällt es dir leichter den Tag bewusst zu empfangen. Diese Haltung beugt zu Stress vor.

Also nutze deine Zeit, deine Lebenszeit. Genieße die kleine Auszeit zwischen den Feiertagen. Und erlebe deine Zeit, dein Leben intensiv und bewusst.

Nun genug Besinnliches zum Thema Zeit.

Jetzt beantworte ich noch die Fragen von Marit Alke


Zeitposter

Quelle: Esther Wolfram

2016 – Was kommt, was bleibt?

Passt hervorragend zu meinem Hauptthema.

1. Was kommt, was bleibt?

Mein Podcast hat sich durch die Interviews weiterentwickelt. Für das nächste Jahr habe ich schon sehr interessante Gäste eingeladen. Ich freu mich schon riesig darauf.

2. Wem möchtest du danken? Wofür bist du dankbar?

Erst einmal bin ich dankbar für das Leben, was ich habe. Dass ich die Dinge tun kann, die meinen Bedürfnissen entsprechen. Vor allem gehören Menschen dazu.

Als erstes möchte ich meinem Ehemann danken. Er unterstützt mich in so wunderbarer Weise. Auch meiner Schwester und meinen Freunden danke ich. Ihr seid meine Basis, mein Anker um wirklich weiterzumachen.

Und genauso unterstützen mich meine Hörer mit positiver Zustimmung. Ich danke allen dafür, dass ich mich mit eurer Unterstützung weiterentwickeln darf.

Dann möchte ich der Podcastgemeinde danken. Es gibt so viele spannende Podcasts. Von Unterhaltung bis Wissenswertes. Vorne weg möchte ich Maik Pfingsten nennen mit seinem Barcamp im Sommer. Auf diesem Barcamp habe ich den sympathischen Maik kennenlernen dürfen. Dort hat er unterschiedliche Podcaster auf dem Barcamp zusammengeführt. All diejenigen mit denen ich dort Kontakt hatte, danke ich für die tollen Tipps.

Dann Danke ich Tim Pritlove für den Podcaster Workshop im November in Berlin. Das Programm war super. Ich habe so viel neues dazu gelernt und ganz sehr interessante Podcaster kennengelernt.

Dann danke ich Ralf Stockmann mit seinem Ultraschall-Projekt. Vor allem für die tollen YouTube Filme.

Und Marit, danke ich für ihren tollen Podcast und die immer wertvollen Tipps. Marit, deine Tipss haben mir immer weitergeholfen.

3. Wie wirst du deinen Blog und Podcast weiterentwickeln?

Da die Hörer sich sehr für Interviews interessieren, wird es auch Interviews im nächsten Jahr geben? Darüber hinaus stehen stehen Projekte an. Es wird zu bestimmten Themen Serien geben. Laßt euch da überraschen.

Da die Vorbereitung zu den einzelnen Themen sehr intensiv ist, werde ich auch weiterhin keinen wöchentlichen Podcast machen, sondern im Durchschnitt alle zwei bis vier Wochen.

Neu wird sein:  es wird einen weiteren Podcast mit einem speziellen Nischen-Thema geben. Dazu mache ich im neuen Jahr eine Ankündigung. Der Redaktionsplan steht schon fest.

Ihr könnt von mir kleine Schritte und kleine Projekte erwarten.

4. Was wirst du in 2016 weglassen?

Ich werde nichts weglassen, sondern die anstehenden Themen fokussierter angehen.

Ja und dann sollte ich Input und Output verändern. Schreibt mir gern eure Empfehlungen dazu. Ich freue mich über Ideen von euch.

5. Welche neuen Menschen möchtest du ggf. erreichen?

Ich möchte durch den Fokus auf bestimmte Themen gezielter Menschen ansprechen.

6. Was willst du selbst neu lernen und wie willst du dich persönlich weiterentwickeln?

Da immer Neues auf mich zukommt werde ich auch immer Neues lernen und neue Erfahrungen machen. Aber meinen Schwerpunkt lege ich für das nächste Jahr darauf das Gelernte zu vertiefen und mich durch Üben zu verbessern.

7. Wie soll sich dein Business entwickeln?

Entsprechend der Podcastthemen wird es in Zukunft dazu  Angebote geben.

8. Wie wirst du Kooperationen, Zusammenarbeit und Kommunikation gestalten?

Im Moment gestalte ich mein Podcast-Projekt allein. Gern lade ich Gäste ein. Wenn du dich gerade angesprochen fühlst und Lust hast als Gast in meinen Podcast zu kommen, dann melde dich einfach. Schreib mir eine Mail und ich nehme Kontakt mit dir auf. Auch passende Gastbeiträge auf meinem Blog sind Willkommen.

9. Was wünscht du deinen Kunden, Lesern und Zuhörern?

Ich wünsche allen eine richtig schöne und entspannte Zeit.

Für das neue Jahr wünsche ich allen ein glückliches, gesundes und friedliches Leben. Und viele besinnliche Stunden.

Gehe achtsam mit dir um

Esther Wolfram

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